Heimatblätter


Beiträge und Geschichten aus dem Stadtbezirk Mengede
Herausgegeben vom Heimatverein Mengede e. V.


Nr. 21
Weihnachten 2007
6. Jahrgang
EP 0,50 Euro




Frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr!

Zwei der 66 Krippen der diesjährigen Ausstellung

Liebe Mitglieder und Freunde des Heimatvereins,

wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben fröhliche und friedliche Weihnachtstage und für das kommende Jahr eine hoffentlich zufrieden stellende Gesundheit.

Ihre Heimatblätter-Redaktion
Die Themen dieser Ausgabe: • 4. Krippenausstellung
• 22 Nkolausmarkt
• Ehrenmal auf Hansemann
• Emschermann als erster Mensch im Emscherbruch
• Schnadegang 2007
• Herbstradtour
• 100 Jahre Fußball in Mengede
• Impressum




Vierte Krippenausstellung des Heimatvereins

In der Zeit vom 1. bis 9. Dezember 2007 fand in der ehemaligen Gaststätte „Im Krug zum grünen Kranze“ (Inh. Wetekam) die diesjährige Krippenausstellung statt. Die „Krippenväter“ Krönke, Palm, Treppner und Parlak nebst vielen weiteren Helferinnen und Helfern hatte Gastraum und Saal geschmackvoll hergerichtet und geschmückt und Margret Kraft hatte die Ausstellung um eigene Malereien bereichert. Die Kirchenkrippe der kath. Gemeinde St. Remigius in Mengede und vier Krippen aus dem Krippenmuseum in Telgte sowie Krippen den USA und Mexiko, Afrika, Palästina und Italien, aus Tirol und Bayern sowie Westfalen und nicht zuletzt eine Bergwerkskrippe waren beeindruckend ausgestellt. Die von Rolf Krönke und Helmut Palm angebotenen Krippenführungen wurden von nahezu 800 Besuchern, darunter zahlreiche Schulklassen und Kindergartengruppen, gern angenommen. Auch das Krippencafe wurde stark frequentiert. Prominente Besucher wie der Stadtheimatpfleger Dr. Ingo Fiedler, die Pfarrer Thiel und Springer (Noah-Gemeinde Mengede) und Werning (St. Remigius Mengede) waren ebenso wie der monatliche Stammtisch des Heimatvereins, der im Dezember anlässlich der Krippenausstellung im Ausstellungsgastraum in Oestrich abgehalten wurde, beigeistert. Aber auch die Eintragungen im Gästebuch zeugen von der Begeisterung der zahlreichen Besucher, Zu Gast waren auch ausländische Besucher wie z. B. Pater Thomas Thonniokakuly aus Indien mit einigen Gästen, der von der Vielfalt der Ausstellungstücke überrascht war.

Beim Stammtisch lobte der Vorsitzende des Heimatvereins, Paul Gausepohl, die Initiative und Kreativität der Krippenväter, die Bereitschaft der Krippeneigentümer, besonders auch des Telgter Krippenmuseums unter der Leitung von Museumsdirektor Dr. Thomas Ostendorf, die selbstlose Mitarbeit vieler Helferinnen und Helfer und das Entgegenkommen der Familie Wetekam als Hauseigentümer. Die Medien haben ausführlich über die Ausstellung berichtet und das Lokalfernsehen hat eine 15minütige Reportage ausgestrahlt. Es ist zu hoffen, dass auch in 2008 wiederum eine so eindrucksvolle Ausstellung unter der bewährten Leitung von Rolf Krönke stattfinden kann.

Paul Gausepohl






22. Nikolausmarkt

Der vom Stadtbezirksmarketing veranstaltete und vom Heimatverein organisierte und durchgeführte Nikolausmarkt fand vom 7. bis 9. Dezember 2007 erstmals im Amtshauspark statt. Die neue Umgebung wurde von den Besuchern wegen der Atmosphäre im Park begrüßt, die Aussteller trugen Verbesserungsvorschläge und Anregungen vor, die im nächsten Jahr berücksichtigt werden sollen.
Der Geschäftsführer Wilfried Jürgens hatte an allen Tagen ein vielseitiges Programm und zahlreiche Angebote mit Getränke- und Essenständen, mit Verkaufsständen der verschiedensten Weihnachtsangebote und nicht zuletzt mit Ständen der Kreisjägerschaft Dortmund und diverser Vereine und Organisationen aufgeboten, Ferner lockte ein Schmiedestand mit offener Esse (Schmiedefeuer) und Amboss zum Selbstschmieden.
Das Programm gestalteten heimische und bekannte fremde Künstler wie Willi Schlicht (Orgel), die Jagdhornbläser Groppenbruch/Westerfilde, der Schulchor der Albert Schweitzer-Realschule, der gemischte Chor „Heimatmelodie“, der junge Chor Westerfilde, das Show- und Blasorchester Essen-Kray (Landesmeister NRW mit 32 Musikern), der Musikverein „Lyra“ Brachbach/Siegerland (40 Jungmusiker) und der Bläserchor der Noah-Gemeinde Mengede.
Der Nikolaus (Dieter Paessler) war täglich Gast der Veranstaltung und verteilte die vom Stadtbezirksmarketing gestifteten Stutenkerle.
Der Vorsitzende des Heimatvereins, Paul Gausepohl, der zugleich die Moderation der Veranstaltung übernommen hatte, bedankte sich bei allen Organisatoren und Helfern der Veranstaltung, bei den Ausstellern und Künstlern und bei den mehr als 4000 Besuchern für die rege Teilnahme. Der Heimatverein ist insgesamt mit dem Ablauf der Veranstaltung zufrieden und hofft auf eine Wiederholung im Jahre 2008.

Paul Gausepohl







Denkmalserie (7)

Ehrenmal auf „Adolf von Hansemann“

Für große Feiern blieb keine Zeit mehr
Ehrenmal auf „Hansemann“ wurde 1941 „im kleinen Kreis“ eingeweiht
Die 1933 gemachte Feststellung eines Mitarbeiters der Gruppe Dortmund der Gelsenberg AG, dass die Schachtanlage „Adolf von Hansemann/Gustav“ die einzige Zeche sei, „die bisher den Gefallenen keinen Ehrenplatz eingeräumt“ habe, passte ganz in den Zeitgeist des damals gerade etablierten „Dritten Reiches“, in dem posthume Heldenverehrung groß geschrieben wurde.
So fand sein Vorschlag, dass „bis zum Volkstrauertag 1934 eine Stätte geschaffen werden sollte, an der die Altknappengemeinschaften (von „Hansemann“) die Möglichkeit hätten, Gedächtnisveranstaltungen aufzuziehen“, die volle Zustimmung der Zechenleitung. Der geplante Termin wurde allerdings nicht eingehalten. Erst 1935 erhielt der Architekt Fritz Schuh aus Berlin-Lichtenfelde den Auftrag, auf einer der beiden Anlagen der Zeche einen Platz für das Denkmal zu finden. Obwohl im Vorfeld eigentlich „Gustav“ als Standort bevorzugt worden war, entschied sich der Fachmann aus Berlin für die Altanlage „Hansemann“. Der Entwurf für das Denkmal an der ehemaligen Lohnhalle wurde dem Soester Bildhauer Wilhelm Wulf, der 1980 im Alter von 89 starb, übertragen.

Doch die Fertigstellung verzögerte sich, weil Wulf erst einmal das 1937 auf dem evangelischen Friedhof aufgestellte Bergmannsdenkmal für die Opfer der schweren Schlagwetter-Explosion auf Hansemann, bei der 1935 14 Kumpel tödlich verunglückt waren, auszuführen musste. Mit dem Ehrenmal auf „Hansemann“ konnte Wulf sich erst 1939 wieder beschäftigen. An der Freitreppe wurden die Köpfe eines alten und eines jungen Soldaten sowie die Tonplatten mit den Namen der 285 im Ersten Weltkrieg gefallenen Mengeder Bergleute angebracht.
Die Übergabe des Denkmals am erfolgte 16. März 1941 übrigens nicht mit dem sonst bei den Nationalsozialisten bisher üblichem Pomp, sondern nur in einer „schlichten Einweihungsfeier im kleinen Kreise“.


Gedenktafeln am ehemaligen Schreinerei- und Lohngebäude von Adolf von Hansemann (1941)
Dazu hatte die Zechenleitung die heimischen Kriegervereine und natürlich die Funktionäre der örtlichen NSDAP eingeladen. Den Text der Ansprache, die der damalige Bergwerksdirektor Olfe hielt, kann man sich ersparen. Es war eine einzige gläubige Eloge auf Heldentum, Soldatentod sowie das „Dritte Reich“ und seinen Führer.
An dem Denkmal fanden bis Kriegsende nur noch weitere zwei Feiern statt: an den „Heldengedenktagen“ 1942 und 1943. Wegen einer sonntäglichen Pflichtschicht konnten an der letzten Feier nur eine Fahnenabordnung, die Werksfeuerwehr, die Bergkapelle und die Dienst tuenden Bergbeamten teilnehmen.
Karlheinz Bohnmann




Sagen und Legenden (3)

Der Emschermann als erster Mensch im Emscherbruch

Als Christus der Herr noch auf Erden wandelte, durchquerte er zusammen mit seinem Gefährten, dem Apostel Petrus, auf seinem Wege durch Westfalen das Emschertal. Dieses Tal, auch Emscherbruch genannt, war erschaffen mit Wiesen und Wäldern, Heiden und Wassern. Auf den bunten Wiesen blühten im grünen Gras vielerlei Blumen. Im Walde sagen muntere Vögel auf den Zweigen mächtiger Eichen und Buchen, knorriger Kiefern und schlanker Tannen. Im dichten Waldmoos tummelten sich bunt blitzende Käferlein und auf dem rot gefärbten Heidekraut summten fleißige Bienen und Hummeln. Ameisen liefen geschäftig über den Sandboden und trugen dürre Kiefern und Tannennadeln, wie Zimmerleute ihre Balken, zum gemeinsamen Bau aufeinander. Im klaren Emscherfluss vergnügten sich rot betupfte Forellen, schwere Hechte und muntere Karpfen sowie vielerlei sonstige Fischlein und panzerbewehrte Krebse lagen an den Ufern. Im Herbst und im Frühjahr trat die sonst in ruhigen Wassern mäandrierende Emscher über ihre niedrigen Ufer, und das Wasser blieb auf den Wiesen und Weiden stehen. So bildete sich allmählich ein sumpfiges, dennoch fruchtbares Land zu beiden Seiten des Flusses, in dem Hochwald und Gestrüpp, Wiesengrund und Weiden, Sümpfe und Kehlen miteinander abwechselten.
Als Christus der Herr und Petrus diese fast wüste, dennoch in vielfältiger Weise anmutige und schöne Gegend des Emscherbruchs durchwanderten, kam Petrus der Gedanke, dass ein Mensch das vorhandene Chaos lichten und die Reize der Landschaft entfalten müsste. Das Land würde zudem den Menschen ausreichend Raum für eine geordnete Ansiedlung und ausreichend Nahrung aufgrund seiner Artenvielfalt bei Tieren und Früchten bieten.
Petrus bat daher den Herrn, das Emschertal mit Menschen zu bevölkern. Christus war nicht gleich geneigt, dem Wunsche des Apostels zu entsprechen. Er bemerkte, dass die Menschen dieses Landstrichs ebenso wüst und derb sein würden wie das Land das die Menschen nähren müsste. Als aber der Apostel Petrus nicht nachließ mit Bitten, erwiderte der Herr: „Nun, ich will Deinem Wunsche gewähren, aber Du wirst sehen!“ Dieses gesagt trat der Herr mit seinem Fuß an einen vor ihm liegenden Erdklumpen und sprach: „Werde Mensch!“ das begann der Klumpen sich zu regen und belebte sich plötzlich zu einer Menschengestalt. Und vor ihnen stand ein großer, starker Mensch, ein Hüne von Gestalt mit breiten Schultern und hoher Stirn, der den Herrn trotzig in seiner Mundart mit den Worten anfuhr: „Wat stött he mi!“ oder: „Was stößt Du mich!“
Petrus sah nun wohl, dass der Herr auch dieses Mal Recht gehabt hatte. Und es dauerte noch viele Jahrhunderte, ehe die Nachkommen jenes ersten Emsschermannes sich zur christlichen Lehre ihres Schöpfers bekehren ließen. Dennoch tragen noch heute viele Menschen im Emscherraum in Erinnerung an den ersten Emschermenschen den Namen „Emschermann“, so auch in Mengede und Umgebung.

Dazu hatte die Zechenleitung die heimischen Kriegervereine und natürlich die Funktionäre der örtlichen NSDAP eingeladen. Den Text der Ansprache, die der damalige Bergwerksdirektor Olfe hielt, kann man sich ersparen. Es war eine einzige gläubige Eloge auf Heldentum, Soldatentod sowie das „Dritte Reich“ und seinen Führer.
An dem Denkmal fanden bis Kriegsende nur noch weitere zwei Feiern statt: an den „Heldengedenktagen“ 1942 und 1943. Wegen einer sonntäglichen Pflichtschicht konnten an der letzten Feier nur eine Fahnenabordnung, die Werksfeuerwehr, die Bergkapelle und die Dienst tuenden Bergbeamten teilnehmen.
Paul Gausepohl

Quellen:
Mündliche Überlieferung StudDir. i. R. Dr. Heinrich Drees (+)
Uhlmann-Bixterheide, Wilhelm, Westfälisches Sagenbuch, 4. Auflage 1922, Dortmund
Rölleke, Heinz, Westfälische Sagen, 1981, München
Kurowski, Hubert, Die Emscher, Essen 1993
Kollmann, Adelheid, Sagen aus dem alten Vest, Recklinghausen 1994
Sondermann, Dirk, Emschersagen, Bottrop, 2006






Schnadegang 2007

Offensive war nicht ernst gemeint
Beim Schnadegang wurde diesmal Holthausen ins Visier genommen

Gut, dass die „alten Zeiten vorbei sind! Sonst nämlich wäre es am Tag der deutschen Einheit beim „Streitgespräch“ der Bezirksvorsteher Bruno Wisbar (Mengede) und Helmut Adden (Eving) in der früheren Gaststätte „Haus Plaas“ in Holthausen (Domizil des mit uns befreundeten dortigen Heimatvereins) nicht bei nur verbalen (und humorvollen) Attacken geblieben.

Der Disput stand am Anfang unseres diesjährigen (übrigens bereits vierten) Schnadeganges. Auslöser war unsere (natürlich nur fiktive) Forderung, das Dorf Holthausen von Eving abzutrennen und stattdessen dem Stadtbezirk Mengede zuzuschlagen.Das Ansinnen wurde von Evings „Ortsbürgermeister“ Adden und von Ulrike Kalthoff-Lübeck, der Vorsitzenden des Heimatvereins Holthausen, vehement  zurück gewiesen. Dabei hatte Bruno Wisbar mit einer Reihe von Argumenten gelockt, beispielsweise damit, dass  Holthausen unter Mengeder Ägide zu einem Luftkurort und zu einem Pferdezentrum aufgewertet werden könnte. Auch die ad acta gelegte Marina am Kanal und eine Vergrößerung des Naturschutzparks im „Siesack“ hatte er im Anschluss-Gepäck.
Adden fand die Mengeder Ideen zwar „sehr interessant“, gab aber den Avancen keine Chance. Denn: „Wir sind stolz, dass wir ein so schönes ländliches Wohngebiet haben und darauf werden wir nicht verzichten!“ Ulrike Kalthoff-Lübeck stieß ins gleiche Horn: Sie ist „ebenfalls stolz darauf, dass wir das kleine Dorf haben“. Und versprach: „Wir tun alles dafür, dass es so bleibt!“
Und das wird es auch, denn bei der Anschluss-Forderung handelte es sich - wie gesagt - keinesfalls um den Versuch, Dortmunder Stadtbezirksgrenzen zu verändern, sondern um die Erinnerung an einen in früheren Zeiten wichtigen Brauch. Wie Paul Gausepohl erläuterte, dienten die Schnadegänge seit dem 14. Jahrhundert (bis zu ihrem Verbot im Jahr 1841) der jährlichen Kontrolle der Orts- und Grundstücksgrenzen. Ihre Bedeutung hatten sie durch
die so genannte preußische Landesaufnahme, die erste amtliche Vermessung 1826/27 Einführung der Grundbücher verloren.
Nach dem (erwarteten) friedlich-schiedlichen Ausgang der Diskussion wurde der Schnadegang mit einem gemeinsamen „Spaziergang“ beider Heimatvereine von Holthausen über die Route Dortmund-Ems-Kanal, Naturschutzgebiet „Siesack“ und Mengeder Volksgarten zur Waffelfabrik der Ehel. Schmidt in Groppenbruch, die ihren Hof für den gemütlichen Ausklang des Schnadeganges zur Verfügung gestellt hatten. Gausepohl bedankte sich dafür bei Elke und Adolf Schmidt mit herzlichen Worten und natürlich mit einem Blumenstrauß.
Karlheinz Bohnmann




Herbst-Radtour durch den Stadtbezirk

Am Samstag, 3.11.2007, hatten Werner Grasmann und Otto-Hans Schmidt zu einer Radtour durch den Stadtbezirk Mengede eingeladen. Bei nasskaltem Wetter hatten sich 14 Heimatfreunde auf den Weg zum Treffpunkt „Alte Schmiede“ in Bodelschwingh aufgemacht, um einen interessanten Nachmittag mit vielen Neuigkeiten aus der Heimatkunde unseres Stadtbezirkes zu erfahren. Zunächst ging es durch das Gewerbegebiet Bodelschwingh und über die alte Trasse der Zechenbahn nach Niedernette, wo am alten Luftschacht der Zeche Hansa Otto Schmidt zahlreiche Dönkes aus der Zeit des Betriebes und der Stilllegung dieses Schachtes erzählen konnte. Weiter über Gut Königsmühle, alte Befestigung aus der Frankenzeit, vorbei an dem Güterverkehrszentrum Ellinghausen (IKEA) erreichte die Gruppe das Naturschutzgebiet „Siesack“, wo allerdings die Heckrinderherde nicht gesichtet werden konnte. Entlang des renaturierten Herrentheyer Baches wurde der Volksgarten Mengede mit den Resten der alten Landwehr, dem Kotten „Eckey“ (Tennisheim) und dem Kriegerdenkmal angesteuert, um nach gut 2-stündiger Fahrt im Volksgartenrestaurant eine verdiente Kaffeepause mit anregendem Gedankenaustausch einzulegen. Die Rückfahrt verlief entlang dem Emscherradweg, durch den neu gestalteten Hansemannpark und durch den „Schwarzen Weg“ zurück nach Bodelschwingh. Die Teilnehmer danken den Initiatoren dieser Radtour für die gute Idee mit der Anregung, diese Touren durch den Stadtbezirk und in benachbarte Regionen in das Jahresprogramm des Heimatvereins Mengede aufzunehmen.
Paul Gausepohl





100 Jahre Fußball in Mengede

Vor 100 Jahre gründeten junge Menschen den ersten Fußballverein im Stadtbezirk, den TuBV Mengede 08. Grund für den Verein, der nach der Fusion mit der DJK Spielvereinigung Mengede 20 schlicht Mengede 08/20 heißt, die Gründung im kommenden Jahr unter dem Motto „100 Jahre Fußball in Mengede“ gebührend zu begehen. Die Organisatoren haben die Bürger aus dem Stadtbezirk
aufgerufen, Dokumente um den Fußball in Mengede für die Feierlichkeiten zur Verfügung zu stellen. 
Wir schließen uns dieser Bitte gerne an und wären Ihnen dankbar, wenn Sie uns Ihre „Schätze“ aus der Vergangenheit des Mengeder Fußballs leihweise zur Verfügung stellen würden.
Das hier abgebildete Foto aus dem Jahr 1922 zeigt Mitglieder der DJK beim Bau ihres Sportplatzes. Dieser lag in der Mengeder Heide an der Siegenstraße, zwischen Millkottenweg und dem Haus der Familie Haumann und diente noch bis zum Bau der Eigenheime an der Siegenstraße (um 1950) den dort wohnenden Jugendlichen als Bolz- und Spielplatz.


Fritz Keinhörster als „Frontmann“ der Arbeitskolonne
fhv


Impressum: Herausgeber: Heimatverein Mengede e.V. - Redaktion: Wilfried Jürgens, Adalmundstr. 16 - 44359 DO (0231-335629) und Franz-H. Veuhoff, Am Hohen Teich 14 – 44359 DO (0231-337690)

 
 
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