Heimatblätter


Beiträge und Geschichten aus dem Stadtbezirk Mengede
Herausgegeben vom Heimatverein Mengede e. V.


Nr. 19 Ostern 2007 6. Jahrgang
EP 0,50 Euro


Auferstehungsszene aus dem ehem. Hochaltar der kath. St. Remigiuskirche in Mengede, 
der von dem Bildhauer Bernd Hartmann, Rinteln geschaffen wurde.



Liebe Leserinnen und Leser,
Ihnen und Ihren lieben Angehörigen wünschen wir von ganzem Herzen angenehme und fröhliche Ostertage, die wir – wenn alles so bleibt - nach den bisherigen Wetterprognosen auch mit einem Osterspaziergang in unsere grüne Umgebung abrunden können.
Ihre Heimatblätterredaktion

Die Themen dieser Ausgabe: • Jahreshauptversammlung 2007
• Die Schlosskirche in Bodelschwingh
• Ehrenmal im Volksgarten
• Der jüdische Friedhof in der Mengeder Heide
Sagen und Legenden (2)
• Ein Bild aus alten Tagen
• Impressum






Jahreshauptversammlung 2007


Mit einem faszinierenden Auftakt anlässlich des 5 jährigen Vereinsbestehens, begannen wir am 17.03. 2007 dieses Jahr, bevor sich die Mitglieder am 23. März im katholischen Gemeindehaus trafen, um die Regularien einer Jahreshauptversammlung abzuhandeln. Unser zweiter Vorsitzender Helmut Palm konnte als Versammlungsleiter eine stattliche Teilnehmerzahl begrüßen. Obwohl in diesem Jahr keine Wahlen auf der Tagesordnung standen, zeigte der Besuch das rege Interesse am Vereinsgeschehen, wie auch Geschäftsführer Wilfried Jürgens im Vorstandsbericht bemerkte, dass die allgemein anerkannte und gelobte Arbeit des Heimatvereins sich durch stetig wachsende Mitgliederzahlen ausdrücke. Ein Projekt im Besonderen war 2006 sicherlich die Restaurierung des ältesten Denkmals im Stadtbezirk – das Kreuz im Amtshauspark, geplant, organisiert und begleitet bis zur Fertigstellung und Einweihung – durch den Heimatverein. Zu alledem konnte sodann die Schatzmeisterin Sabine Surmann in ihrer Vermögensübersicht zur Zufriedenheit der Anwesenden einen gesunden Kassenbericht vermelden, der zu neuen Taten in 2007 berechtigt. Der Versammlung schloss sich ein Vortrag des Herrn Eduard Erdmann, Dortmund an, der in Bild und Ton eine interessante Zeitreise von „Bahnen in unserem Bereich“ vorführte, der mit viel Beifall der interessierten Zuhörer (bis zum Schluss) bedacht wurde.
Wilfried Jürgens






Schlosskirche in Bodelschwingh


Erkenntnisse der archäologischen Untersuchungen in der Schlosskirche in Bodelschwingh in 2001

In der ev. Kirche in Dortmund-Bodelschwingh führte die Denkmalbehörde Dortmund vom 28.05. - 28.06.2001 archäologische Ausgrabungen im Innenraum durch. Anlass der Untersuchungen war der geplante Heizungseinbau, der an mehreren Stellen Eingriffe in den Boden unterhalb des Kirchenfußbodens erforderlich machte und so die Gefahr bestand, dass Teile des Denkmals, nämlich Spuren aus der unterirdischen Geschichte der Kirche, z. B. Grabstellen, zerstört würden. 
Die Kirche wurde ? nach bekannter schriftlicher Quellenlage ? 1312 von Giselbert von Bodelschwingh, genannt Specke, gestiftet. Sowohl die kunstgeschichtlichen als auch die bauhistorischen Forschungen gehen bislang davon aus, dass dies die erste Kirche am Ort ist und es sich bei dem heute existierenden Bau um diese dann 1322 fertig gestellte Kirche handelt. Der Chor soll in der Mitte des 14. Jh. angefügt worden sein und erst im 17. Jh. entstand der Westturm.Die archäologischen Untersuchungen zeichnen jetzt ein differenzierteres Bild.

Beide Längswände des Kirchenschiffs überschneiden zahlreiche christliche Bestattungen. Diese müssen ihrerseits zu einer älteren Kirche gehört haben, da ab dem 9. Jh. n. Chr. nicht mehr die „heidnischen“ Friedhöfe für Begräbnisse benutzt werden durften, sondern die Verstorbenen an den Kirchen beerdigt werden mussten. 
Im Innenraum der Bodelschwingher Kirche lassen sich jetzt auch Reste dieser älteren Kirche fassen. Fundament und Baugrube einer Mauer, die ungefähr in der Fortsetzung der nördlichen Chorwange nach Westen zieht, sowie Baureste parallel dazu, ungefähr in der Fortsetzung der südlichen Chorwange zeigen einen knapp 7 m breiten Raum an. Sein westlicher Abschluss ist unsicher, doch einiges deutet darauf hin, dass eine Mauer in Höhe der heute im Westen stehenden Emporenpfeiler existierte. Damit würde dieser Raum eine Länge von 7 - 8 m besessen haben (ca. 50 qm). Bei einer nachgewiesen Stärke der Mauern von 60 - 65 cm kann dieser Raum kein Gewölbe getragen haben, er muss mit einer Flachdecke geschlossen gewesen sein.


Eingebettet in den Ort: Die Schlosskirche in Bodelschwingh

Ob dieses Gebäude einen Chor besaß, wissen wir nicht. Sicherlich gehörte der gewölbte Chor des 14. Jh. mit seinen 1,20 m breiten Wänden ursprünglich nicht zu dem kleinen, flach gedeckten Kirchenraum. Vielleicht stand hier vorab ein kleiner Rechteckchor. Vielleicht bestand der Ostabschluss aber auch nur aus einer einfachen Wand.
Es erscheint unwahrscheinlich, dass Giselbert von Bodelschwingh diese 50 qm große, schlichte Kirche gestiftet haben soll. Bislang kann zwar noch nicht gesagt werden, aus welcher Zeit sie stammt, doch verschiedene Detailbeobachtungen lassen ein romanisches Alter vermuten. Es ist daher anzunehmen, dass Giselbert von Bodelschwingh das schon vorhandene Kirchengebäude benutzte, um den großen, gewölbten, gotischen Chor um 1350 anzufügen und damit eine Begräbnisstätte für seine Familie zu schaffen (Familiengruft). 
Die Ausgrabungen legten noch weitere interessante Spuren frei. In den Verlängerungen der ältesten Kirchenwände nach Westen zeigten sich wiederum Fundamentreste und Beobachtungen in der Fundamentmauerung der Westwand ließen den Schluss zu, dass an der Nahtstelle zwischen älterer Längsmauer und Westwand, die Mauer nach Norden und Süden verlängert worden war . Zusätzlich trägt eine der beiden Glocken im Turm das Datum 1506, so dass ein Glockenturm zumindest im 16. Jh. vorhanden gewesen sein muss. Fasst man diese Beobachtungen zusammen, kann man den Bauablauf an der Westseite folgendermaßen rekonstruieren: Ein Turm wurde vor 1506 errichtet und zwar etwas abgesetzt vom bestehenden Kirchenraum. Dies erscheint sinnvoll, damit nicht die ganze Kirche zur Baustelle wird und der Eingang beibehalten werden kann. Erst nach Fertigstellung legte man die alte Westwand um und verlängerte die Längswände bis zum Turm. 
Bleibt die Frage nach dem Alter des heutigen, gewölbten Kirchenschiffes. Wie oben schon erwähnt, befinden sich unter seinen Außenmauern zahlreiche Bestattungen sowie Bauerweiterungsspuren in der Westwand. Es muss somit jünger sein als die Bestattungen, die allerdings aus sich heraus nicht datierbar sind, und es muss jünger sein als der Turm-(neu?)bau vom Ende des 15. / Anfang des 16. Jh. mit seiner Glocke von 1506. Vielleicht lässt sich das heutige Kirchenschiff mit Baumaßnahmen in Verbindung bringen, die anlässlich von Kriegszerstörungen im 17. Jh. belegt sind. 
Im Kircheninneren befinden sich zahlreiche Bestattungen der Familie von Bodelschwingh, ihren Geistlichen und sicherlich auch von Gemeindemitgliedern. Der Heizungseinbau machte die Entnahme einiger Skelette erforderlich, allerdings nicht, ohne die Art ihrer Niederlegung sowie ihre Lagebeziehung zur Kirche und den anderen Gräbern archäologisch zu dokumentieren und für die Nachwelt festzuhalten.
Archäologin Dr. Henriette Brink-Kloke
(Denkmalbehörde Stadt Dortmund)





Denkmalserie (5)

Ehrenmal im Volksgarten


Wilder Strauchwuchs überwuchert Gedenkstätte
Denkmal auf ehemaligem „Stahlhelmplatz“ im Volksgarten so gut wie vergessen

Ein in der Öffentlichkeit nahezu unbeachtetes Schattendasein fristet ein weiteres „Kriegerdenkmal“ auf dem ehemaligen „Stahlhelmplatz“ im Mengeder Volksgarten. Dieser Platz mit einer ansehnlichen Turnhalle, der sich im Eigentum der Hansa Bergbau AG befand, diente nach dem 2. Weltkrieg der sportlichen Ertüchtigung der Bergleute und war auch ein beliebter Austragungsort für den Schulsport, für Kleinfeldturniere der TV-Handballer und für Fußballspiele von Firmen- und so genannten Thekenmannschaften.

Erst nachdem Mitglieder des Mengeder Gebrauchshundevereins sich vor Jahren die Mühe gemacht hatten, das im Laufe der Jahre total zugewachsene Mahnmal von Kräutern und Sträuchern zu befreien, rückte es für kurze Zeit bei Spaziergängern wieder in den Mittelpunkt des Interesses. Doch inzwischen hat sich aber die Natur längst wieder durchgesetzt.
Früher gehörte der „Stahlhelmplatz“ dem Mengeder Ableger des 1918 gegründeten Bundes der Frontsoldaten, der ab 1924 auch Nichtmitglieder aufgenommen hatte. 
Die Landser-Vereinigung gab sich „nominell überparteilich“. Laut Meyers Großem Lexikon, war der „Stahlhelm“ „aber tatsächlich national konservativ und neigte zunehmend den antidemokratischen Rechtsparteien zu, mit denen er dann ab 1929 die (Weimarer) Republik offen bekämpfte.“ 1935 wurde der Verein aufgelöst. Da hatten sich die Mitglieder - im längst gleich geschalteten Deutschland - bereits den nationalsozialistischen Organisationen angeschlossen.



Das Ehrenmal rundete bis in die 50-er Jahre eine kleine Sportstätte mit Fußballplatz, 
280-m-Laufbahn, Sporthalle und kleinen Anlagen für leichtathletische Übungen ab.
Das Denkmal neben dem Vereinsheim der ehemaligen Soldaten am Eingang des Sportplatzes war erst drei Jahre vorher - am Totensonntag 20.11.1932 - der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Auf der Feier betonte der damalige Stahlhelm-Kreisgeschäftsführer, ganz im Zeitgeist jener Jahre: „So wie draußen im Felde das Kreuz die Stätte der schlafenden Helden kenntlich macht, schlicht und einfach, haben auch wir dieses Mahnzeichen am Eingang unseres Heimes erstehen lassen.“ Große Kosten waren dem Verein wohl aber nicht entstanden. Als Baumaterial diente nämlich „altes zusammengesuchtes Gestein, dem neue Form gegeben“ wurde.
Vor der Denkmalsweihe hatten die Teilnehmer an der Feier die Gottesdienste der beiden christlichen Konfessionen besucht. Danach waren sie mit den Fahnenabordnungen der militärischen Vereine zum Volksgarten marschiert.

Karlheinz Bohnmann







Der jüdische Friedhof in der Mengeder Heide


Die ersten Mitbürger jüdischen Glaubens wurden in Mengede 1811 nachgewiesen. Im Jahre 1900 zählte die jüdische Gemeinde 56 Personen in Mengede und 6 Personen in Bodelschwingh. Vorsteher der Gemeinde war der Kaufmann Levi Baum.
Mit Kaufvertrag vom 15. Dezember 1845 erwarb die Gemeinde in Nette ein Grundstück – heute Biotop an der Sportplatzanlage Nette -, wo mit Genehmigung der Königlichen Regierung vom 9. Juli 1846 ein Begräbnisplatz eingerichtet wurde. Dieser Friedhof wurde nach Umbettung der Gebeine im Jahre 1959 eingeebnet.Die jüdische Gemeinde erwarb mit Kaufvertrag vom 14. Dezember 1885 ein weiteres Grundstück in der Mengeder Heide vom Landwirt Georg Schween, genannt Schulte Roedding. Die Genehmigung zur Anlage des Friedhofes wurde von der königlichen Regierung Arnsberg am 9. Juli 1886 erteilt. Seither hat die jüdische Gemeinde ihre Verstorbenen hier beigesetzt.

Die letzte Beisetzung erfolgte 1945, als Frieda Stein aus Dortmund hier beerdigt wurde. Die Beisetzung wurde nach jüdischem Ritus durch den Leiter der Synagogengemeinde Dortmund vorgenommen, die Trauerrede hielt auf ausdrücklichen Wunsch der Angehörigen der evangelische Pfarrer Dr. Albrecht Stenger. Heute befinden sich auf dem Friedhof insgesamt 23 Grabstätten mit Grabsteinen, davon sieben alte Grabsstätten aus der Umbettung von Nette. Der regelmäßig gepflegte Friedhof ist von einer Buchenhecke und Zaun eingefriedigt und ist trotz seiner Lage im Kreuzungsbereich Siegen-/Groppenbrucher Straße ein Ort der Ruhe und Stille.
Die jüdische Gemeinde in Mengede – früher: Israelitische Wohltätigkeitsverein Mengede – besteht heute nicht mehr. Ein Bethaus bestand auf der Siegenstraße. Somit ist der Friedhof in der Mengeder Heide das letzte Zeugnis einer Zeit, als jüdische Mitbürger sich aktiv in das Gemeindeleben einbrachten und als geschätzte Nachbarn hohe Achtung verdienten. Heute steht die Fläche im Eigentum des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden Westfalen – Lippe, der auch die Pflege des in einem guten Zustand befindlichen Grundstückes organisiert..



Vor dem Eingang zum jüdischen Friedhof Ecke Siegen-
/Groppenbrucher Straße versammeln sich Mitglieder 
des Heimatvereins zum Schnadegang 2006

Quellen:
Schragmüller Karl: Bericht über die Verwaltung des Amtes Mengede 1889-1902, Dortmund 1902, S. 245 f
Heimatverein Mengede: 1100 Jahre Mengede, Ein Beitrag zur Mengeder Heimatgeschichte von der Frühzeit bis zur Gegenwart, Dortmund 1982, S. 96 f
Hubert, Jost: „Zur Zeit besteht in Mengede keine jüdische Gemeinde“ in: Knippschild/Kremer: Mengede mit weißen / braunen Flecken, Dortmund 1994, S. 117 – 130
Paul Gausepohl






Sagen und Legenden (2)

Der kleine buckelige Alte und die wohlhabende Witwe in Bodelschwingh


Einstmals starb in Bodelschwingh ein wohlhabender, kinderloser Bauer. Er hinterließ sein ansehnliches Hab und Gut seiner getreuen und arbeitsamen Frau, die nun allein den Hof verwalten musste.
Eines Abends klopfte es an der Tür des Bauernhauses und es stand dort ein kleiner buckeliger Mann. Dieser bat die verstörte Witwe um eine Schlafgelegenheit für eine Nacht, notfalls auf dem Heuboden. Die Witwe wollte aus Angst und Sorge den fremden, alten Mann anfangs nicht einlassen, bis dieser sagte: „Gute Frau, ich bin zwar ein armer, geringer Mensch. Aber Ihr könnt nicht wessen, wozu ich vielleicht nützlich sein kann, wenn Ihr mich einlasst“ Da gab die Witwe nach und ließ ihn eintreten. 
In der Nacht lag der Alte auf dem Heuboden noch lange wach. Plötzlich hörte er unter sich auf der Diele schleichende Schritte, die ihm verdächtig vorkamen. Leise kroch er von seinem Heulager an die offene Luke und erblickte drei Kerle mit schwarzen Gesichtern, die sonderbare Lichter in den Händen hielten. Vorsichtig schlichen die Kerle zur Wohnstube. 
Der bucklige Alte aber wusste gleich, was die drei schwarzen Halunken im Schilde führten. Und er wusste auch, was es mit den sonderbaren Lichtern auf sich hatte: es waren die Pfoten von Mardern. Wo solche Lichter brennen, müssen Menschen und Tiere im tiefsten Schlaf verbleiben. Aber der Zauber wirkt nicht gegen die, die solche Lichter tragen. Doch auch der kleine bucklige Mann war durch einen Gegenzauber vor dem Tiefschlaf geschützt. 
Als nun die drei schwarzen Räuber in der Wohnstube damit beschäftigt waren, Kisten und Kästen auszuleeren, stieg das alte Männchen sachte die Leiter hinunter, huschte in die Stube zu den Räubern und murmelte einen Spruch, der die drei sogleich in ihrer augenblicklichen Haltung erstarren ließ: nämlich gierig gebückt über die geöffneten Kisten. 
Der Alte blies ihnen die Lichter aus und rief nach der Bäuerin und dem Gesinde. Eine Magd zündete die Öllampe an, und der Alte sagte: "Wascht den Kerlen die Schwärze aus den Gesichtern, damit man sieht, wer sie sind." 
Das geschah, und die Witwe traute ihren Augen nicht, wie sie nach und nach hinter den rußigen Masken ihre Herren Schwäger erkannte. Als sie sich von ihrem Schreck erholt hatte, sagte sie zu dem buckligen Alten: "Guter Mann, Ihr habt diese meine lieben Verwandten durch Zauber festgemacht. Ihr werdet sie gewiss auch wieder lösen können. Bitte, tut es. Sie werden es Euch danken und diese Nacht niemals vergessen." 
Darauf löste der Alte sie wieder durch einen Spruch, den aber niemand verstehen konnte. "Geht", sagte die Witwe nur zu ihren Schwägern. Die zogen beschämt ihre Köpfe ein und schlichen eilig aus dem Haus.

Quelle:
Walter Gronemann: Das Dortmunder Sagenbuch, Bottrop-Essen 1994

Paul Gausepohl







Ein Bild aus alten Tagen


Die Straßenbahn Linie 5 fährt schon lange nicht mehr das Mengeder Zentrum an, denn am Sonntag, dem 2. April 1989 verabschiedeten sich die Bürger im Stadtbezirk mit Fahrten in nostalgischen Oldtimern von ihrer „Elektrischen“, die seit 1923 den Norden des Stadtbezirkes befuhr. Noch länger her ist allerdings, dass die „5“ an ihrer alten Endhaltestelle für die Rückfahrt nach Dortmund rangierte.

Ohne kleine Tipps können wohl nur wenige Bürger im Stadtbezirk dieses Bild einordnen. Die Bahn steht hier auf der sog. „Spinne“ am evangelischen Friedhof, links das Fachwerkhaus musste inzwischen Reiheneigenheimen weichen und rechts neben dem „Brezelkäfer“ sind die Wohnbauten der Siedlung „Im Apen“ / „Im Kallenrott“ zu erkennen.

Impressum: Herausgeber: Heimatverein Mengede e.V. - Redaktion: Wilfried Jürgens, Adalmundstr. 16 - 44359 DO (0231-335629) und Franz-H. Veuhoff, Am Hohen Teich 14 – 44359 DO (0231-337690)

 
 
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