Heimatblätter
Beiträge und Geschichten aus dem Stadtbezirk Mengede
Herausgegeben vom Verein zur Förderung des Brauchtums und des Heimatgedankens im Stadtbezirk Mengede e. V.

Nr. 7 mit
Beilage Nr. 3
Samstag, 20. Dezember 2003
2. Jahrgang
Einzelpreis 0,40 Euro


Liebe Leser,
im Rahmen des Denkmaltages am 14.09.2003 konnten wir zwar mit den großen Veranstaltungen z. B. auf Schloss Bodelschwingh nicht mithalten, denn dort drängten Tausende sich, um mit dem Hausherrn Tido Freiherr zu Innhausen und Knyphausen einen Blick in das Innere des Schlosses tun zu können, aber verstecken brauchten wir uns auch nicht. Rund 600 Besucher zählten wir insgesamt auf dem Gelände von Haus Mengede, in der Remigiuskirche und auf unserem kleinen Informationsplatz vor dem „Emscherdom“. Im Gemeindehaus hatten wir Frau Thomann von der Emschergenossenschaft zu Gast, die das „Projekt Emscher“ für alle verständlich vorgetragen hat, und das Helmut Palm noch speziell für Mengede ergänzte. Pfarrer Springer und Frau Usbeck gaben in der Remigiuskirche einen Überblick über die Geschichte des Kirchenbaues und vor der Kirche rundete ein Informationsstand zum Thema „Emscher und Wasser“ den Tag ab, wobei im Gemeindehaus fleißige Hände Kaffee und Kuchen für die Besucher bereithielten. Herzlichen Dank allen Beteiligten! 
Mit dem dreitägigen Nikolausmarkt haben wir unsere Tätigkeit für dieses Jahr beendet. Auch 2004 wollen wir wieder mit interessanten Berichten aus Vergangenheit und Gegenwart aufwarten, um den Heimatgedanken zu stärken. In diesem Sinne wünschen wir gesegnete Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr!

Ihr Heimatverein Mengede







Salome ist jetzt Ehrenmitglied

-Christel Goltz wieder auf Mengede- BesuchFast auf den Tag genau ein Jahr nach ihrem Heimatbesuch anlässlich ihres 90. Geburtstag kehrte die aus Dortmund stammende und an der Freihofstraße aufgewachsene weltberühmte Sängerin Christel Goltz im September erneut in „ihr“ Mengede zurück. 
Den Besuch der großen alten Dame der klassischen Musik nahm der Heimatverein zum Anlass, die mehrfach ausgezeichnete Opern- und Kammersängerin, die vor allem mit ihrer Paraderolle als Salome in die Operngeschichte eingegangen ist, zu ihrem ersten Ehrenmitglied zu ernennen. Die jetzt in Baden bei Wien lebende Künstlerin war dem Verein als 50. Mitglied beigetreten.
Paul Gausepohl, der zusammen mit Wilfried Jürgens Frau Goltz die Ernennungsurkunde während einer Abendgesellschaft im „Handelshof“ überreichte, würdigte die große Heimatliebe der Kammersängerin.
Christel Goltz, die bereits mehrfach international ausgezeichnet wurde, bedankte sich herzlich für die Ehrung, die sie nun in ihrer neuen Heimat an die Verehrung erinnert, die sie in ihrer alten Heimat genießt. Bereits am Morgen hatten Mitglieder des Heimatvereins die Sängerin in Mengede begrüßt. Dieter Nolte hieß Christel Goltz herzlich im Ort ihrer Kindheit willkommen und strich heraus, dass der Heimatverein stolz ist, eine so berühmte Frau als Mitglied in seinen Reihen zu haben.

Bo



„Burghof“ – Restaurant und Gaststätte seit langer Zeit

Das alte stürzt! schrieb die Mengeder Zeitung 1926 und weiter: Das alte Fachwerkgebäude an der Norstraßen- und Bahnhofsstraßen-Ecke, in welchem seit Menschengedenken eine Wirtschaft, und bis vor 15 Jahren auch eine Bäckerei betrieben wurde, wird in allernächster Zeit einem modernen Neubau Platz machen müssen.

Seit 300 Jahren fließt im Burghof Bier

Wo sich einst die Raulfsp(f)orte, eine von vier Eingängen in das durch Wasser und Wällen gesicherte mittelalterliche Mengede befand und heute der Burghof steht, wurde vor 300 Jahren erstmals mit offizieller Schankerlaubnis Bier ausgeschenkt. Damit ist der Burghof die wahrscheinlich älteste ? zumindest der noch bestehenden Mengeder Gaststätten.
Allerdings sah das Lokal, dessen Wirt Westerhoff am 2. Oktober 1703 die Genehmigung erteilt wurde, Bier zu zapfen und zu verkaufen, noch ganz anders aus. Es war ? wie alle Gebäude damals ? ein Fachwerkhaus. 1845 kaufte Adolf Schmidt die Gaststätte und veräußerte sie 1910 an seinen Verwandten Louis Stein. Dessen Nachfolge trat 1945 sein Sohn Heinz an. Der gelernte Koch, der als Smutje zur See gefahren und bis Indien gekommen war, ehe die Malaria seine Seefahrer-Karriere beendete, bot im Burghof nun auch Speisen an.

1926: Der Burghof im Bau; am Bildrand rechts die älteren Wohnhäuser Galenstraße

Es dauerte eine Weile, ehe der „Budiker„ (wie er bald genannt wurde) sich damit bei seinen Gästen durchgesetzt hatte. Denn anfangs trauten sich diese nicht, im Lokal zu essen, weil nicht der Eindruck entstehen sollte, ihre Frauen würden zu Hause nicht kochen. Die Steins Esspioniere ließen sich dessen kulinarische Köstlichkeiten deshalb in der Küche servieren.
Wie vor dem Krieg war der Burghof auch danach das Stammlokal der so genannten Pohlbürger, der Mengeder Oberschicht. Aber auch auswärtige Prominenz aß und nächtigte dort. Der berühmte "Seeteufel" Graf von Luckner, bei Freund und Feind hoch angesehener Held der Meere im 1.Weltkrieg, und die aus Huckarde stammende Operettensängerin Margit Schramm, in Mengede zur Mittelschule gegangen und in zweiter Ehe Stiefmutter von Peter Krauss, zog es, wenn sie im Raum Dortmund weilten, in den Burghof. Sogar ein ehemaliger aus Schlesien stammender Onassis-Butler, der einen ausgewanderten Freund aus Mengede auf seinen Heimatbesuchen begleitete, fühlte sich im Haus mit dem Zinnengiebel wohl.
Der Burghof ist auch Gründungslokal vieler Mengeder Vereine. Die 2. Kompanie des Mengeder Bürger-Schützenvereins gehörte dazu. Heute ist die Gaststätte Vereinslokal der 1./2. Kompanie, des katholischen Kirchenchores "Cäcilia", des Briefmarkensammlervereins, des Quartettvereins und des Heimatvereins Mengede. Und auf der Kegelbahn schieben 22 Clubs eine ruhige Kugel.

Darüber lachte „Mann“ im Burghof

Natürlich hat sich in den 300 Jahren in dem Lokal so einiges ereignet, Ernstes und Heiteres. Bleiben wir bei einigen Anekdoten: Zwei, die den Schalk im Nacken hatten und die für jeden Spaß zu haben waren, besonders wenn sie "einen auf' hatten, waren "Fummi" und Helmut. Der eine verspeiste der Wirtin Tulpen und spülte mit dem Blumenwasser nach, der andere machte sich über „Haushund Antons“ Fressnapf her. "Anton" hatte auch seine Marotten. Wenn ein ortsbekannter Doktor, der aber kein Mediziner war, das Lokal betrat, sprang das Hündchen flugs auf dessen Stammplatz und räumte ihn erst, wenn der "Doc" die Hälfte seines ersten Bieres mit ihm geteilt hatte. „Anton" trank aus dem Aschenbecher. Wegen Hund "Anton" war ein Mensch, ebenfalls namens Anton, der in Mengede Krawatten produzierte, tief beleidigt. Obwohl seine Freunde ihn "Töne" nannten, ärgerte ihn, dass der Vierbeiner den Namen mit ihm teilte. Einen Monat lang mied er trotzig das Lokal. Erst als sich in der "Mengeder Zeitung" eine Glosse mit seiner Burghof-Abstinenz beschäftigte, beendete er seinen "Anton-Streik".


Bo



Nikolausmarkt 2003 

Nikolausmarkt begeisterte auch in diesem Jahr
Auch der 18. Mengeder Nikolausmarkt – der zweite unter der Regie des Heimatvereins – war ein voller Erfolg. 30 Stände boten Advents- und Weihnachtsschmuck, Geschenkartikel sowie ein für eine solche Veranstaltung mehr oder weniger kulinarisch anspruchvolles Angebot an.  Natürlich fehlten auch die dazu „passenden“ Getränke nicht.
Wie immer war Glühwein die beliebteste „Wärmequelle“. Dazu trug auch die täglich deutlich spürbar gewordene Kälte bei. Aber auch die in der „Kümmelecke“ des Heimatvereins angebotenen Mengeder Trink-Kreationen „Emscherperle“ und „Remigius-Tropfen“ gehörten - glas- und flaschenweise - zu den gefragten Spirituosen.
Hauptpreis der ebenfalls vom Heimatverein ausgerichteten Tombola war ein von Ariane Feuerstein liebevoll gefertigtes Maxi-Knusperhäuschen. Die über 30 Preise waren ebenso gefragt wie die 300 Stutenkerle, die der Nikolaus an den drei Markt-Tagen kostenlos verteilte.
Für musikalische Unterhaltung und Einstimmung in die Adventszeit und auf Weihnachten sorgten die Groppenbrucher Jagdhornbläser,  die Knappen-Blaskapelle Dortmund, der Bläserchor der evangelischen Kirchengemeinde Mengede, die junge Mengeder Sängerin Kristina (Lübbert), die Singgemeinschaft Lanstrop, die Pilspicker und die Bigband des Jugendkorps „Glück auf“ Mengede.
Bezirksvorsteher Heinrich Mause, der auch in diesem Jahr den Nikolausmarkt eröffnete, dankte den früheren Veranstaltern und dem Heimatverein dafür, dass er jetzt die Organisation übernommen hat. Er lobte, dass auch diesmal neben dem Kinderkarussell wieder ein Kinderzelt zum Toben und Spielen auf Stroh sowie zum Basteln und Schmökern  eingerichtet wurde. Mause hofft, „dass dies zu einer Dauereinrichtung wird.“

„Emscherperle“ und „Remigiustropfen“

Eine Schnapsidee im wahrsten Sinne des Wortes haben wir in die Tat umgesetzt. Mit dem "Mengeder Weizen" unter dem Namen "Emscherperle" knüpften wir an eine alte Tradition an, den ein Korn unter diesem Namen wurde bereits vor über 50 Jahren auf dem ersten Mengeder Schützen-, Volks- und Heimatfest kredenzt.
Allerdings: Während die heutige Emscherperle von der Kornbrennerei Büchter in Castrop-Rauxel gebrannt wird, kam sie damals aus der Mengeder Destille des früh verstorbenen Wirtssohns Heino Waldeier.
Ursprünglich wollten wir neben dem Namen auch das alte Etikett übernehmen. Doch dann entschieden wir uns für einen Entwurf, für den Peter Jürgens ein etwa 100 Jahre altes Foto der Fachwerkhäuser am Wiedenhof mit der Emscher, die damals noch durch den Ort floss, verwendete.
Angeboten wird außer dem 32-prozentigen neuen Klaren mit dem alten Namen auch noch ein 30 "Umdrehungen" enthaltender Kräuterlikör unter der Bezeichnung "Remigius-Tropfen". Dessen "Cover" ziert ein Porträt des Mengeder Kirchen-Heiligen. Es wurde der im katholischen Gemeindehaus aufgestellten Remigius-Figur nach empfunden, die von dem inzwischen verstorbenen Maschinen-Fabrikanten Johannes Drews gestiftet wurde.

Bo


„Ährwin“ Weiss



– die Stimme aus dem Kohlenpott
Sänger von „Wenn dich dat Mäusken baißt“ wohnt in Mengede.
Er singt im Revier-Idiom vom „Häusken an der Ruhr“, vom „Mäusken, dat dich baißt“, von den „schwatten Bergen“ und von vielem mehr, aber immer über seinen geliebten Kohlenpott: „Ährwin“ Weiss, der Junge aus Castrop-Rauxel, dessen Heimat inzwischen seit 22 Jahren aber Mengede ist. In Oestrich hatte er sein „Häusken“ gefunden - und nicht durch seine Schuld wieder verloren. Jetzt wohnt er in einer geräumigen Dachwohnung (mit Mini-Studio) zur Miete.
300 bis 400 „Liedkes“ hat er in seinem über 30-jährigen Sängerleben geschrieben, viele davon liegen noch in der Schublade, einige wie das „Häusken“ und „Mäusken“ sind seit Jahrzehnten die Favoriten der Ährwin-Fans. Man braucht nur sonntags das Wunschkonzert von WDR 4 einzuschalten. Und auch im WDR-TV gehört der Sänger zum festen Bestandteil, wenn in Westfalen-Sendungen gesungen wird.

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn im Jahr 2001, an dem er unschuldig war, hätte beinahe Ährwin Weiss` Selfmade-Sängerkarriere  - vom Lied bis zum Cover und die Vermarktung kommt alles aus (s)einer Hand, zerstört:  Fünfeinhalb Wochenl Koma, 47 Brüche des rechten Armes, der Ellenbogen total zertrümmert, zerbröselt und danach steif.
Aber ein Optimist wie Ährwin lässt sich so leicht nicht unterkriegen. Erste Comeback-Ansätze bei öffentlichen Auftritten und im TV sind der Beweis dafür.

bo

Das neueste Werk von „Ährwin“ Weiss:
„Weihnachten im Ruhrrevier“



Wir gratulieren


Wir möchten das Ende eines Jahres nutzten, um den Gewerbetreibenden und Vereinen ein herzliches „Glück Auf“ zu widmen, denen es vergönnt war, in diesem Jahr auf eine erfolgreiche langjährige Tätigkeit zurück zu blicken. Wir danken allen für ihren Einsatz im hiesigen Stadtbezirk und wünschen den Jubilaren eine erfolgreiche Zukunft.

Sofern unsere Leser für dieses Vorhaben alte Fotos, Urkunden oder Unterlagen bereitstellen können, sind wir für kurzfristige Überlassung dankbar.



100 Jahre Kommanditgesellschaft Herbert Dietrich Schulze GmbH & Co.


Das Ziegelwerk Herbert Dietrich Schulze KG wurde 1903 von Dietrich Schulze, Inhaber eines in Dortmund bekannten Architektenbüros, gegründet. Dietrich Schulze war Hausarchitekt der um 1900 gegründeten Zeche Winister Achenbach". Im Rahmen der Bauarbeiten auf dem Zechengelände erkannte Schulze, dass die Erde in der Nähe des Zechengeländes guten Ton in abbaufähigem Zustand in sich trug und es entwickelte sich der Gedanke, in Nähe des Dortmund?Ems?Kanals in Schwieringhausen eine Tongrube zu erschließen und eine Ziegelei einzurichten. In der Blütezeit des Unternehmens wurden bis zu 250 Mitarbeiter beschäftigt. Bedeutende Baulichkeiten im Mengeder Stadtbezirk, die von der Firma geplant und gebaut wurden, sind der Mengeder Saalbau und die Schulgebäude am Mengeder Markt. Nachdem die verziegelbaren Rohstoffreserven vor Ort ausgingen, wurde die Ziegelei 1973 als letztes Dortmunder Ziegelwerk geschlossen. Seither betreibt die Firma unter der Leitung von Gisela Schomerus die Styropor?Produktion. Zum 100?jährigen Jubiläum hat die Firma Schulze GmbH & Co. eine kurze Firmenbroschüre aufgelegt, in der die Firmengeschichte detailliert dargestellt ist.


90 Jahre: "Kaiserliche" legten 1913 Kameradschaft"auf Kiel"

Seelords feierten im Saalbau vor maritimer Kulisse Jubiläum

Treckende Nordseewellen und La Paloma vokal vor bunter Hafenkulisse und rot-weißem Miniatur-Leuchtturm: Einen Abend lang wehte ein Hauch Seefahrer-Romantik durch den Saalbau am Markt. Anlass war das 90-jahrige Bestehen der Marinekameradschaft Mengede, die 1913 als soldatische Traditionsgemeinschaft von Veteranen der kaiserlichen Kriegsmarine als Marineverein ins Leben gerufen wurde. Zwei Mal mussten die Seelords die Segel reffen, zwei Mal (1924 und 1953) erfolgten Wiedergründungen. Inzwischen sind der Kameradschaft längst auch zivile Seefahrer willkommen.

Für maritime Stimmung sorgten außerdem der 40 Mann starke Shanty-Chor Dortmund und der "singende Seemann“ Fred Mauritz von der Waterkant sowie die Tanzgarde Mengede. Geehrt wurden durch den Vorsitzenden Lothar Panick, der selbst für 25-jährige Mitgliedschaft mit der goldenen Treunadel des Deutschen Marinebundes ausgezeichnet wurde, Anette Noack, Barbara Schröder-Panick und Peter Borgmann für 10-jährige sowie Dr. Heinz Bartholomae für 60-jährige Treue. Dieter Paar, der durch das Programm führte und singend Rosen verteilte, wurde für seine Verdienste um die Mengeder "Blauen Jungs" Ehrenmitglied.

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Das 90-jährige Firmenjubiläum feierte Coiffeur Uli Schäfer, der das Frisörgeschäft. das er von Oestrich zum Mengeder Markt verlegte, in dritter 6eneration führt. Gründer war sein Großvater Johann Segin.

Auf das 50-jährige Bestehen der von seinem Vater Josef, der ursprünglich einen Kohlenhandel betrieb, gegründeten Wäscherei, blickte Heinrich Klein zurück. Täglich werden in der heutigen Großwäscherei 7 to Wasche gereinigt.

Seit 40 Jahren besteht das Optik-Fachgeschäft Siewert in Mengede (Siegburgstraße 19). Stolz ist der Familienbetrieb auf das von Sohn Frank geleitete Beratungszentrum für Sehbehinderte, in dem Menschen selbst noch „jenseits der Brille“ geholfen wird.


Willi Kuhlmann (†)

Willi Kuhlmann, ehrenamtlicher Bodendenkmalpfleger des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe sowie Vorstandsmitglied des Historischen Vereins Dortmund und stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises für Archäologie und Denkmalpflege, ist im Alter von 82 Jahren plötzlich verstorben. Willi Kuhlmann war Leiter der wissenschaftlichen Ausgrabungen beim Bau des Autobahnzubringers „Emscherallee“ in den Jahren 1986 bis 1988 und der Ausgrabungen in Groppenbruch im Jahre 1983. Beide Ausgrabungen führten zu bemerkenswerten Funden, siehe auch Veröffentlichungen des Heimatvereins Mengede, „Ein archäologisch-historischer Rundgang durch Dortmund-Mengede“, Dortmund 2002.

Willi Kuhlmann war auch für uns immer ansprechbar. Mit ihm verlieren auch wir einen wertvollen Berater und guten Freund, der uns bei unseren ersten Gehversuchen in der Öffentlichkeit stets unterstützt hat.

fhv


Dauertermine:

1. Mi i.M.

19.00 Uhr: Stammtisch  im „Burghof“

1. Fr. i. M.

NCC, Sportklause, 20.00 Uhr, Monatsversammlung

3. Sa. i. M.

BUV-Kleinzeche, von 10.00 bis 16.00 Uhr

2. Fr i. M.

Schützenstammtisch im „Burghof“

Wir sind unter www.heimatverein-mengede.de online!

Schauen Sie doch mal rein und Anregungen und Kritik nehmen wir über dieses Medium gerne entgegen.

Impressum: Herausgeber: Verein zur Förderung des Brauchtums und des Heimatgedankens im Stadtbezirk Mengede e.V.
- Redaktion: Wilfried Jürgens - Adalmundstr. 16 - 44359 Dortmund (0231-33 56 29)

 
 
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