Heimatblätter

Beiträge und Geschichten aus dem Stadtbezirk Mengede


Herausgegeben vom Verein zur Förderung des Brauchtums und des Heimatgedankens im Stadtbezirk Mengede e. V.

Nr. 2


Samstag, 14. September 2002

1. Jahrgang

Einzelpreis 0,20 Euro



Liebe Leser,

Vor Ihnen liegt nun die zweite Ausgabe unserer Heimatblätter. Wir danken allen, die sich zur Herausgabe dieser Schrift geäußert haben. Große Kritik gab es nicht, dafür aber Anregungen, die wir gerne aufgegriffen haben.

Das Stadtteilfest ist schon lange Geschichte und auch das Wetter hätte in diesem Jahr nicht besser sein können.

Den Saalbau hatten wir während des Festes genutzt, um zum zweiten Mal eine historische Bilderfolge und die Erstausgabe unserer Heimatblätter anzubieten. Waffeln und Kaffee rundeten die kleine Präsentation ab.

"Eine Foto-Welt der Erinnerungen" betitelte die Ruhr Nachrichten die kleine Show, die einige Hundert Besucher angezogen hatte. Rund 140 Ansichten aus Groppenbruch, Mengede, Oestrich, Nette und Schwieringhausen weckten nette Ereignisse vergangener Zeiten. Eine runde Sache und allein die Bilder der Gaststätten gaben reichlich zu Diskussionen Anlass. Reine Männerrunden fanden hier verständlicherweise andere Themen als gemischte Betrachtergruppen. Der Besuch hat uns ermutigt, die Ausstellung mit anderen Schwerpunkten zu wiederholen.

Sie sind alle herzlich aufgerufen, Ansichten aus Vereinen, von Nachbarschaftsfesten und netten Begebenheiten dem "Heimatverein" zur Verfügung zu stellen. Mit Ihrer Hilfe wird auch die Fortsetzung eine gelungene Sache.

Das Schützen-, Volks- und Heimatfest: Ein voller Erfolg!

Seit 1546 sind Schützenfeste in Mengede urkundlich nachgewiesen. Dieser Brauch endete zunächst mit dem Fest 1913 und lebte nach der Wiedergründung des Vereins 1951 wieder auf. So reiht sich auch das Fest dieses Jahres in den Kreis der alten Bürgerfeste ein und ist aus dem gesellschaftlichen Leben des Ortes nicht mehr weg zu denken. Mehr über das Fest und Fotos können Sie im Internet lesen bzw. betrachten.

Wir wünschen Ihnen angenehme Herbsttage und möge uns die goldene Oktobersonne für den reichlichen Sommerregen entschädigen.


Ihre Heimatblätter-Redaktion


Wir sind online!

www.heimatverein-mengede.de, das ist unsere Adresse im Internet. Dank den fleißigen Händen für die Programmierung. Informationen zur Gründung, über Veranstaltungen und auch das Archiv der Heimatblätter können jederzeit eingesehen werden. Schauen Sie doch mal rein und Anregungen über dieses Medium nehmen wir gerne entgegen.




Heimatgeschichte

Das Amtshaus in Mengede

1. Das Amt Mengede entsteht

Nach der Niederlage Napoleons stand Mengede mit der Bildung der Provinz Westfalen am 30.04.1815 wieder unter preußischer Verwaltung. Das gesamte

Das Amtshaus nach seiner 
Einweihung 1904



Kirchspiel gehörte zum Amt Castrop, das sich räumlich vom Fredenbaum bis zur Grenze des Amtes Herne ausdehnte. Rund 80 qkm Fläche hatten die 24 Gemeinden des Amtes Castrop und 1871 insgesamt etwa 10.000 Einwohner. Die industrielle Entwicklung der Region ließ die Einwohnerzahl bis 1888 auf 19.572 Einwohner anwachsen. Die Verwaltungsaufgaben wurden mit dem Bevölkerungszuwachs so vielschichtig, dass die Königliche Regierung zu Arnsberg am 1. März 1887 Verhandlungen zur Teilung des Amtes Castrop einleitete und am 28.02.1888 wurde die Bildung des Amtes Mengede beschlossen.

2. Der Bau des Amtshauses

Nach der Amtsgründung zum 01.04.1889 genügten die für den Übergang eingerichteten Diensträume nicht mehr den gestiegenen Bedürfnissen, daher beschloss die Amtsversammlung am 24. Januar 1895, ein an der Bahnhofstraße (heute: Am Amtshaus 1) gelegenes Grundstück zu erwerben. Die Verhandlungen über den Bau eines Amtshauses gestalteten sich jedoch auf Grund erheblicher Meinungsunterschiede zum Standort sehr schwierig, da auch alternative Flächen in die Diskussion eingebracht wurden.

Die alte Bürgerschaft wünschte die Errichtung des Amtshauses am historischen Platz an der Mengeder Straße, auf dem ehemaligen Tankstellengrundstück gegenüber dem Handelshof. Amtmann Schragmüller und einige Amtsvertreter votierten dagegen für den heutigen Standort. Erst am 2. August 1902 wurde durch die Amtsverwaltung mehrheitlich die endgültige Entscheidung für die Beibehaltung des Bauplatzes an der Bahnhofstraße gefällt und umgehend die Ausschreibung des Projektes veranlasst. Der für einige Zeitgenossen recht eigenwillige Amtmann hatte mit dem ihm eigenen Weitblick wieder einmal für die auch aus heutiger Sicht doch richtige Entscheidung gesorgt. Am 28.03.1903 entschied ein Preisgericht über 16 eingereichte Bauvorschläge. Der erste Preis wurde einstimmig dem Entwurf des Architekten Markmann unter dem Titel "Licht und Luft" zugesprochen. Mit einem Kostenanschlag von 105.000,00 Mark genehmigte am 23.06.1903 die Amtsverwaltung den Neubau. Bereits am 01.07.1903 erfolgte der erste Spatenstich. Im November 1904 wurde der Neubau mit Gesamtkosten in Höhe von 136.000,00 Mark fertig gestellt und bezogen.

Das Amtshaus wurde als freistehendes Gebäude mit Haupteingang zur Straßenseite, Wohnung des Amtmanns im Obergeschoss und Kastellanwohnung im Souterrain errichtet. Das Gebäude war mit Hofraum und gärtnerischen Anlagen umgeben. Zu bemerken ist noch, dass ein kleiner Teil des Grundstücks an der Südfront als Gefangenenhof mit hohen Mauern hergerichtet war. Amtmann Schragmüller beschreibt das Gebäude in den Amtsnachrichten wie folgt: "Die Vorderfront des Gebäudes ist im Stile der Frührenaissance mit moderner Formgebung hergestellt und unter Verwendung von Basaltlava für die Plinte (Sockel) zu einem großen Teil mit Tuffstein verblendet, wobei die einzelnen Architektursteine in weißem Mainsandstein ausgeführt sind. Die freien Flächen der Front haben Zementputz erhalten. Die übrigen Fronten des Hauses sind in schlichtem Ziegelrohbau mit Putzflächen in einfacher Weise ausgebildet. In der Vorderfront erkennt man durch den hohen Giebel mit dem großen fünfteiligen Fenster den Sitzungssaal als den bevorzugten Raum des Hauses, an den sich die Amtmannswohnung anschließt. An der rechten Seite der Front führt eine überdachte Freitreppe zum Treppenhaus der Amtswohnung, links an der Vorderfront führt die Tür in das Kellergeschoss zur Wohnung des Kastellans und zu den Gefangenenzellen. Das Dach des Hauses ist mit roten Biberschwänzen gedeckt, ebenso ist ein Teil der Wandflächen des Treppenhauses in gleicher Weise verkleidet".

3. Nutzung nach Aufhebung des Amtes

Aufgrund einer großen Eingemeindungsvorlage aus dem rheinisch-westfälisch Industriegebiet hat der preußische Landtag am 7.03.1928 beschlossen, den gesamten Landkreis Dortmund, zu dem Mengede inzwischen gehörte, aufzulösen und ihn in die Stadt Dortmund einzugemeinden. Bereits zum 1.04.1928 trat das Gesetz in Kraft. Seither wird das Amtsgebäude in verschiedenen Funktionen von der Stadt Dortmund genutzt. Heute ist die Bezirksverwaltungsstelle Mengede dort untergebracht und die Sitzungen der Bezirksvertretung finden in dem alten Sitzungssaal statt. Das Amtshaus wurde 1992 in die Denkmalliste Dortmund aufgenommen, da es in seiner einmaligen Bauweise und Gestaltung Schutzcharakter genießt.

Pläne der Stadtverwaltung sehen vor, das Amtshaus zu einem modernen Verwaltungszentrum herzurichten. Erste Schätzungen im Jahre 2000 ergaben einen Sanierungsaufwand von 5, 5 Mio. DM, im Jahre 2001 betrug dieser bereits 7,5 Mio. DM. Auch ein Abbruch des alten Amtshauses und ein Umzug in andere Gebäude standen zur Diskussion. Nach den jüngsten Stellungnahmen der Stadt ist aufgrund der schwierigen Haushaltslage weder an Sanierung- noch an Umbaumaßnahmen zu denken. Lediglich dringende Instandhaltungsmaßnahmen und Arbeiten zur Verkehrssicherheit könnten erledigt werden, Schönheitsreparaturen sind schon auszuschließen. Der Heimatverein Mengede setzt sich vehement für die Erhaltung des Amtshauses ein und unterstützt dabei die örtlichen Politiker. Weder Abriss des denkmalgeschützten Objektes noch Ortsverlegung z.B. der Sitzungsstätte und des Trauzimmers können die Bürger überzeugen. Vielmehr ist eine Grundsanierung zur Sicherung des Objektes dringender denn je. Es besteht trotz schwieriger Haushaltslage ein dringender Handlungsbedarf, um das historische Baudenkmal vor dem endgültigen Verfall und dem daraus resultierenden Abriss zu retten.

Mit dem Verlust des Hauses Mengede nach Ankauf durch die Stadt Dortmund durch unsachgemäße Bestandsicherungsarbeiten ist im Ortsbild bereits ein großer Schaden entstanden. Der weitere Verlust eines Baudenkmals kann und darf den Bewohnern des Stadtbezirkes nicht zugemutet werden.




Persönliches




Herzlichen Glückwunsch Christel Goltz

Am 8. Juli dieses Jahres feierte eine berühmte Mengederin ihren 90. Geburtstag. Kammersängerin Christel Goltz (Szenenfoto aus "Troubadour", 1948 Berlin) hat ihre Kindheit im Schatten der zwei Remigiuskirchen verbracht und kein Wunder, die Tochter aus der künstlerisch und artistisch begabten Familie ist, wie alte Mengeder nicht anders erwarteten, zu einer begnadeten und hoch dekorierten Sopranistin geworden. Keine große Bühne der Welt war ihr fremd. Der Weg von der Deutschen Oper in München führte sie bereits als 23-jährige für 8 Jahre an die Semper Oper nach Dresden in die Stadt, der sie bis zum heutigen Tag verbunden ist und die sich mit Stolz an die berühmte "Salome der Goltz" erinnert. Nach dem Krieg kam sie an die Wiener Staatsoper, der sie bis zum Abschied von der Bühne auch die Treue hielt und von der aus sie als Gaststar an alle berühmten Häuser der Welt verpflichtet wurde.

Heimat in Mengede war der "Mengeder Hof", Freihofstraße 7, der eine seiner großen Blütezeiten in den zwanziger Jahren als "Festhalle Goltz" hatte. Ein großes Repertoire von Lust- bis Schauspiel, Volkstück und Konzert sowie schließlich Operettenaufführungen mit großer Orchesterbegleitung gehörten zum abwechslungsreichen Programm der aktiven Familie. Die Mengeder Zeitung berichtete fast wöchentlich von überfüllten Vorstellungen, so dass Wiederholungsveranstaltungen an der Tagesordnung waren.

Kein Wunder also, dass aus dem jüngsten Spross der Familie ein Weltstar werden musste. Trotz der Verpflichtungen Christel Goltz in aller Welt hat sie aber ihr Mengede nie vergessen. Häufige Besuche waren ein Muss. Und Insider wissen sogar, dass beim letzten Heimatbesuch Kastanien aus dem alten Festhallengarten mit in die jetzige Heimat gegangen sind, und eine davon in einem Blumentopf bereits zu einem stattlichen Bäumchen herangewachsen ist.


Die "Festhalle Goltz" in der Freihofstraße 
in den 50er Jahren abgebrochen


Ganz ohne ein Gastspiel der großen Kammersängerin ist aber auch Mengede nicht geblieben. Dem katholischen Kirchenchor gelang es am 11. Juli 1958, gemeinsam mit Christel Goltz und ihrem Ehemann Prof. Schenk einen einzigartigen Konzertabend im Saalbau zu veranstalten. Mir sind die Programmstücke heute noch im Ohr, denn meine Mutter hatte die ehrenvolle Aufgabe, die Künstlerin in den Proben zu vertreten und Proben fanden wochenlang tagaus tagein auch in der elterlichen Wohnung statt.

Günter Schulte schloss seinen begeisternden NWZ-Bericht über die sicher bis heute nicht übertroffene Veranstaltung in der Geschichte des Saalbaues so: Was blieb Christel Goltz nach den Schlussansprachen schon anders übrig: Sie musste noch einmal singen. Und vor die Wahl "Salome-Monolog oder die Arie aus Butterfly?" gestellt, entschied sich natürlich das beglückte Publikum für das innige Liebeslied der Cho-Cho-San aus Puccinis herzergreifendem Werk.

Heute lebt Christel Goltz in Baden bei Wien. Eine Stadt, die ihr schon zu Lebzeiten große Ehrungen zuteil werden ließ. Zum 90. Geburtstag gratulierten neben den Vertretern der großen Operhäuser der Welt auch die Wiener Staatsoper und Repräsentanten der Semper Oper Dresden u.a. mit einer Rarität aus dem Jahre 1947. Christel Goltz zu Ehren erklang ihre Stimme von einer Schallplatte mit Ausschnitten aus "Salome", die 1939 auch ihre erste große Opernpartie war und die eine ihrer Paraderollen werden sollte. Christel Goltz ist seit 1996 Ehrenmitglied der Sächsischen Staatsoper und wird am 16. November in Dresden wieder im Mittelpunkt stehen. An diesem Tag wird zum wiederholten Mal der "Christel-Goltz-Preis", eine Auszeichnung für hoffnungsvolle junge Künstler, verliehen.

Wir schließen uns, wenn auch etwas verspätet, der großen Schar der Gratulanten zum 90. Geburtstag gerne an und gratulieren herzlich. Aus der alten Heimat die besten Grüße nach Baden bei Wien und Ihnen, Frau Goltz, noch schöne erlebenswerte Jahre, die hoffentlich mit einer zufrieden stellenden Gesundheit verbunden sein mögen. fhv




Stadtbezirksentwicklung




Straßenbenennung "Erdbeerfeld"

Nun baggern Baumaschinen auf dem "Erdbeerfeld" und die zu guter Letzt doch gemeinsam beschlossene Benennung der Strassen durch die Bezirksvertretung ist ein Vorgang, der erwähnenswert ist. Erwähnenswert auch deshalb, weil kaum bekannt ist, wie diese Straßenbenennung überhaupt zu Stande kam.

Bisher erwarb Familie X in Neubaugebieten u.a. das Grundstück "1012. projektierte Straße (Planstraße G) Nr. 12a", bezahlte nach Vermessung und offizieller Bezeichnung der Straße Gebühren für Kataster- oder Grundbuchänderungen und musste eventuell auch noch Versicherungen, Partner oder Freunde mit einer neuen Postanschrift versorgen. In einer privaten Runde wurde deshalb die Idee geboren, vor Baubeginn aus Verwaltungsvereinfachung die ausgewiesenen Straßen zu benennen. Werner Locker hatte darüber hinaus den Gedanken, Vorschläge im Schulunterricht erarbeiten zu lassen. Alle weiterführenden Schulen waren zur Teilnahme an einem Stadtbezirkswettbewerb "Straßenbenennung des Neubaugebietes Erdbeerfeld" aufgerufen.

Der Wettbewerb hat sich gelohnt. Mit aufwendigen Recherchen gingen die Klassen an die Arbeit, bearbeiteten die Vorgaben aus der Geschichte und entwickelten ihre Ideen zur Benennung der Straßen. Die Jury war voll des Lobes über das Mitwirken der Jugendlichen zur Vorbereitung einer Entscheidung durch unsere Stadtbezirks-Politiker. So etwas könnte – sollte Schule machen.

Durch die Jury – in der auch einige Mitglieder unseres Heimatvereins tätig sein durften – wurden Namen vorgeschlagen, die alle einen gewissen Bezug zu alten Orts- und Lagebezeichnungen, zum ehemaligen Krankenhaus wie auch zu Personen im Nachkriegs-Mengede hatten. Die Bezirksvertretung taufte nach Beseitigung einigerer Animositäten die Straßenzüge im Neubaugebiet.

Die Jury entschied sich, zwei erste Preise zu vergeben und zwar für die Hauptschule Mengede und das Heinrich-Heine-Gymnasium, der 3.Preis ging an die Hauptschule Westerfilde und die nächsten Plätze belegten die Albert-Schweitzer-Realschule, Wilhelm–Reinschule und die Nikolaus-Kopernikus-Realschule.





Dies und Das




Stammtischgeflüster

Natürlich stand auch der "Süggelbau" zur Diskussion, aber mit dem "Prachtexemplar" auf dem Markt hatten fast alle abgeschlossen. "Lass uns das Beste daraus machen" hieß es und schon hagelte es Vorschläge bezüglich der Anfahrt zur neuen Post. Die Politiker brauchen nur einen Teil der Straße am geliebten Brunnen öffnen zu lassen, schon ist die Post auch am Markttag zur Abholung schwerer Pakete anfahrbar.

Die schiefen Ebenen im Bordsteinbereich - insbesondere an der Siegburgstraße - sind eine Teststrecke für alle Kinderwagen, Einkaufshilfen und vor allem Rollstühle. Hier herrschte jedoch die Meinung vor, dass die Hindernisse mit dem endgültigen Ausbau – der bestimmt ja noch kommt – beseitigt werden.

Und dann die Ruhr Nachrichten! Kaum ist der jahrelang tätige Redakteur im Ruhestand, da verschwindet die fast 100 Jahre alte Zeilenschmiede an der Siegburgstraße, die Berichte im Ortsteil werden dürftiger als dürftig und die Chefredaktion äußert sich erst Tage später. Wir Bürger konnten die negative Entwicklung nicht übersehen und haben diese mit Murren und gewaltigem Bauchweh zur Kenntnis genommen. War nicht der Nordwesten bisher ein Paradepferd?

Beim "Absacker" waren allerdings alle "guter Hoffnung" auf Besserung der Wehwehchen.


Vor 40 Jahren


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Die Mengeder Polizei stellte einen 72 Jahre alten Rentner, der seit mehr als 40 Jahren ohne Führerschein Motorrad fuhr.

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Mit einer großen Gratulationscour feierte der Bürger-Schützen-Verein Mengede den 80. Geburtstag seines Generals Fritz Vahle

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Am 25.2. weihte die kath. St. Josef Gemeinde in Nette ihre neue Orgel ein.

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Am 1.4. ging die Frühjahrskirmes zu Ende. In einer Nacht war ein Karussellzelt in Brand geraten. Der Schaden betrug 5.000,00 DM.

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Am 8.4. wurde das Gemeindehaus der Gemeinde Oestrich-Dingen am Kalmeichweg feierlich eingeweiht.

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Der Rat der Stadt DO beschloss den Umbau der ehemaligen Stadtsparkasse am Amtshaus zu einem modernen Gesundheitshaus.

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Zum Protest gegen die Getränkepreise hielten die Mengeder Gastwirte nachmittags ihre Gaststätten geschlossen. Dieser Streik wurde im Dezember für unzulässig erklärt.

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Die Feuerwehr, der Gemischte Chor und der Schützenverein Groppenbruch weihten das Ehrenmal Königsheide neu ein.

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Am 26.7. wurde der neue Mengeder Kommunalfriedhof am Birkenwäldchen in der Mengeder Heide seiner Bestimmung übergeben.

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In Mengede stellte die Stadtsparkasse ihre erste fahrbare Zweigstelle vor.

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Pfarrer Dr. Albrecht Stenger feiert am 23.9. sein 40jähriges Ordinationsjubiläum.

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Die kath. Kirchengemeinde Bodelschwingh begann am 28.11. mit dem Bau eines Kindergartens und Jugendheimes



Veranstaltungstipps



Volksbank Wandertag am 29.09.2002

Die Volksbank Dortmund-Nordwest eG und der TV Mengede 1890 e.V. veranstalten am Sonntag, dem 29. September 2002 gemeinsam den 9. Volksbank-Wandertag. Die Veranstalter bieten eine kurze Fußwanderstrecke über 7 km und eine große Wanderroute über 14 km an. Auch die beliebte Radwanderstrecke über 30 km wird erneut angeboten. Gestartet wird der Volkswandertag auf dem Gelände der Volksbank in Mengede, Am Amtshaus 22 in der Zeit zwischen 9.00 – 11.00 Uhr. Alle Teilnehmer erhalten den von der Volksbank-Organisation aufgelegten "Wandergroschen 2002".


Vogelkundliche Wanderung

Am Sonntag, 13.10.02 veranstaltet der Heimatverein unter der Leitung des Mengeder Ornithologen Karl-Heinz Westhoff eine etwa dreistündige vogelkundliche Wanderung. Ziele der Wanderung sind der Volksgarten, Schwieringhausen und Ellinghausen. Beobachtet werden sollen insbesondere die Vogelzüge. Interessierte Teilnehmer treffen sich um 8.00 Uhr am Tennisheim des TC Mengede im Volksgarten.


10 Jahre "Museum Altes Schiffhebewerk Henrichenburg"

"Es ist geschafft" – Dieser Satz der Erleichterung stand auf der Einladungskarte zum "Tag der offenen Tür" am 12. September 1992, an dem das Museum Altes Schiffhebewerk eröffnet wurde. Nach langer Zeit wurde es vor zehn Jahren erstmals wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.


Rund 16 m Niveaudifferenz gleicht das Bauwerk aus.




Rückwirkend betrachtet war es der Beginn eines neuen Abschnitts dieses bedeutenden technischen Denkmals. Denn mit der Eröffnung hatte sich das Museumsteam nicht auf dem Geschaffenen ausruhen wollen, sondern stolz auch verkündet, was in den kommenden Jahren noch an Aufgaben zu bewältigen wäre. Heute scheint der damalige Katalog abgearbeitet. Wer aber die aktive Museumsleitung mit ihrem Team kennt, kann auch für die Zukunft auf weitere Attraktionen in Verbindung mit der altehrwürdigen Anlage hoffen. Dazu wünschen wir allen Beteiligten ein kräftiges "Glück Auf".


Weitere Termine:


29.09.02

Volksbank Volks- und Wandertag ab 9.00 Uhr

Dauertermine:

02.10.02

Stammtisch Heimatverein, "Burghof, 19.00 Uhr

1. Fr. i. M. NCC, Sportklause, 20.00 Uhr, Monatsversammlung

07.10.02

Zwiebelkuchenessen im ev. Gemeindehaus

1. Sa. i.M. Museum Westhausen der REVAG-Gruppe Bodelschwingh – Westerfilde, 10.00 bis 16.00 Uhr

13.10.02

Vogelkundliche Wanderung, Volksgarten, 8.00 Uhr

3. Sa. i.M. BUV-Kleinzeche, von 10.00 bis 16.00 Uhr

07.11.02

Stammtisch Heimatverein, "Burghof", 19.00 Uhr

08.11.02

Südafrika Land u. Leute, ev. Gemeindehaus

17.11.02

Gedenkstunde am Ehrenmal

22.11.02

Auftaktsitzung NCC, Aula Hauptschule Nette, 20.11 Uhr

02.12.02

Advent im ev. Gemeindehaus

05.12.02

Stammtisch Heimatverein im "Burghof"






Impressum:

Herausgeber: Verein zur Förderung des Brauchtums und des Heimatgedankens im Stadtbezirk Mengede e.V. -
Redaktion: Wilfried Jürgens - Adalmundstr. 16 - 44359 Dortmund (0231-33 56 29)

 
 
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